Unterrichtsfach Deutsch

Sprachförderung besitzt in unserer Schule einen hohen Stellenwert

Doppelbesetzung im Unterricht
(+) Doppelbesetzung der Lehrkräfte

Zu den organistorischen Maßnahmen im Rahmen unserer Sprachförderung gehören u. a.

  • häufige Doppelbesetzungen der Lehrkräfte in den Jahrgangsstufen 1 und 2
  • Förderunterricht in Kleingruppen in den Jahrgangsstufen 1 - 4
  • Innere Differenzierung und Individualisierung des Unterrichts durch Wochenplan- und Werkstattarbeit
  • Deutsch als Unterrichts- und Kommunikationssprache
    (Ausnahme: Herkunftssprachlicher Unterrricht Türkisch)
  • "Deutsch als Zweitsprache" als wichtiges Unterrichtsprinzip für alle Fächer

Leseförderung

Leseförderung
(+) Leseförderung

Lesen ist eine der wichtigsten Kultur-techniken. Wer lesen kann, öffnet sich den Zugang zur Welt. Deshalb legen wir Wert auf eine umfassende Leseförderung, die über die Vermittlung der reinen Lesetechnik weit hinaus geht. Lesen heißt nicht vorlesen, sondern den Sinn eines Textes erfassen.

Unsere Kinder sollen die Erfahrung machen: Lesen ist wichtig für mich und macht Spaß.

 

So üben wir lesen im Unterricht:

  • Leise und laut lesen, Fragen zum Text finden und beantworten, lesen und malen, lesen und handeln
  • über Texte sprechen
  • Texte sprachlich umgestalten und damit spielen
  • Vermittlung von Lesetechniken: Markieren unbekannter Wörter, Nachschlagen im Wörterbuch
  • und viele andere Techniken anwenden
Bücherregal
(+) Bücherregal einer Klassenbibliothek
Darüber hinaus schaffen wir viele Leseanreize:
  • Bücher im Klassenraum laden zum Lesen ein. Zu diesen Klassen-bibliotheken gehören zweisprachige Bücher und Bücher in den Herkunfts-sprachen.
  • Vorlesemütter und –väter kommen in die Schule und lesen einer kleinen Gruppe von Kindern herkunfts-sprachliche Bilderbücher und Geschichten vor.
  • Auf der Leseförderseite > ANTOLIN  können Kinder Fragen zu Büchern beantworten und dabei Punkte sammeln. (siehe ANTOLIN-Link hier auf rechten Randleiste).
  • Kinder stellen ihre Lieblingsbücher vor.

Sprechen und Zuhören

Gesprächsregeln
(+) Gesprächsregeln in der Schule

Im lebendigen Miteinander der Schule trainieren die Kinder in jedem Unterrrichts-

fach bewusst und unbewusst ihre Fähigkeit, sich in der deutschen Sprache zu verständigen:

Sie erweitern ihren aktiven Wortschatz und erwerben Sicherheit im Gebrauch richtiger Satzformen. Sie lernen zu erklären, Gefühle und Wünsche auszudrücken, Erlebnisse wiederzugeben und spannende Geschichten zu erfinden.

 

Zum Sprechen gehört das Zuhören. Die Kinder lernen, in Gesprächen anderen zu folgen, nachzufragen und die Überlegungen anderer zu bedenken.

Gemeinsam mit den Kindern erarbeiten wir Gesprächsregeln und üben sie ein.

Schreiben

Anlauttabelle
 (+) Unsere Anlauttabelle
Das Schreiben erlernen die Schülerinnen und Schüler an unserer Schule durch die Methode
> Lesen duch Schreiben von Dr. Jürgen Reichen. Dadurch können wir die individuelle Lernbereitschaft und -geschwindigkeit berücksichtigen.
Wir benutzen dabei eine > Buchstabentabelle, die den Wortschatz der Kinder aus dem Lebens- und Schulumfeld aufnimmt. Am Ende des ersten Schulhalbjahres sollen die Kinder Wörter lauttreu schreiben können. Die Schüler schreiben zunächst in Druckschrift und lernen am Ende des ersten Schuljahres eine verbundene Schrift (vereinfachte Ausgangsschrift).

 

Es gibt zahlreiche Gelegenheiten, den Mitschülern, Lehrern, Eltern usw. etwas schriftlich mitzuteilen. Das nutzen wir, um den Kindern zu zeigen, wie wichtig es ist, verständlich und richtig zu schreiben.

 

Vom dritten Schuljahr an trainieren wir, verschiedenartige Texte bewusst zu planen. Wortschatz- und Grammatikarbeit unterstützen den Aufbau eines folgerichtigen Textes. Die Kinder finden Kriterien für gut gestaltete Texte (z. B. Beachtung der Reihenfolge, Beachtung der Zeit, wechselnde Satzanfänge usw.) und üben sie ein. In Partnerarbeit oder in Schreibkonferenzen helfen sie sich gegenseitig.

 

Gerne schreiben die Schülerinnen und Schüler nach literarischem Vorbild eigene kleine Gedichte (generatives Schreiben). Das Spiel mit Wörtern macht Freude und übt die zu Grunde liegenden grammatischen Strukturen ein.

 

Die Kinder können ihre Texte am Computer schreiben und gestalten. Dadurch nutzen sie die gute Möglichkeit der schnellen und sauberen Veröffentlichung und werden fit im Umgang mit einem Textverarbeitungsprogramm.

 

Sobald die Schüler die Laut-Buchstaben-Zuordnung beherrschen, üben sie in eigenen Übungsreihen die richtige Schreibung von Wörtern. Dabei erlernen sie Rechtschreibregeln und wenden sie an. Unbekannte Wörter schlagen sie im Wörterbuch nach.


> Anlauttabelle zum Ausdrucken (PDF)

> Merkblatt zu "Lesen duch Schreiben" von Dr. Jürgen Reichen (PDF)

Sprache untersuchen

Grfammatische Regeln
(+) Grammatische Regeln

Ein spezieller Grammatikunterricht ist nicht von Anfang an vorgesehen, sondern er fließt intuitiv in den Unterricht aller Fächer mit ein. Erst mit dem Verständnis für Zusammen-

hänge beginnt die systematische Behandlung der Grammatik.

 

Die Sprachbetrachtung fördert das gesamte Sprachvermögen der Schüler. Sie führt zu einem bewussten Verhältnis zur Sprache und verfeinert das Sprachgefühl. Das Ziel ist der bewusste und regelgerechte Umgang mit Sprache. Diese wird im Unterricht untersucht, um die Regeln zu erkennen. Die Schülerinnen und Schüler lernen z. B. Wortarten, Satzarten und Satzglieder kennen, zu unterscheiden und anzuwenden.