Gesund macht Schule

Gesund macht Schule

 

Durch den Wandel des Krankheitsspektrums bei Kindern und Jugendlichen hat die Gesundheitsförderung und Gesundheitserziehung in der Schule an Bedeutung gewonnen. Heute stehen bei Kindern und Jugendlichen mehr die chronischen und psychosomatischen Krankheiten und weniger die infektiösen Erkrankungen im Vordergrund. 

Mit dem Präventionsprogramm der Ärztekammer Nordrhein und der AOK Rheinland/ Hamburg „Gesund macht Schule“ haben Grundschulen in Nordrhein die Möglichkeit, das Thema Gesundheit in den Unterricht einzubauen.

Durch das Präventionsprogramm wird die Zusammenarbeit von Schule, Schülern, Ärzten und Eltern im Bereich der Kindergesundheit möglich.

Dabei möchten wir mit dem Programm Gesund macht Schule:

·  ein gesundheistbewusstes Ernährungs- und Bewegungsverhaltens in Schule, Elternhaus und Freizeit fördern

·  die kindlichen Persönlichkeitsentwicklung stärken

·  und eine gesundheitsförderliche Gestaltung von Schule ermöglichen.

Durch die Zusammenarbeit mit einer Patenärztin/einem Patenarztes können unsere SchülerInnen im Unterricht und die Eltern bei einem Infoabend viel wissenswertes über Gesundheitsvorsorge erfahren.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der Homepage www.gesund-macht-schule.de.

 

Zur Zeit entwickeln wir ein schuleigenes Konzept zur Gesundheitsförderung. Schon in unserer Projektwoche > "Fit wie 'n Turnschuh" haben wir Projekte zu Bewegung, Ernährung und Zahngesundheit durchgeführt. Diese Schwerpunkte wollen wir weiterverfolgen.

Warum wir nicht am Schulobstprogramm teilnehmen

Schulobstprogramm

Obst und Gemüse sind wichtige Bestandteile einer gesunden Ernährung - gerade für Kinder.

Seit November 2008 unterstützen das Land und die Europäische Union die kostenlose Abgabe von Obst und Gemüse an Schulkinder. Zur Zeit nehmen 450 Schulen in Nordrhein-Westfalen am "Schulobstprogramm" teil - demnächst können sich weitere Schulen bewerben.

Die Daniel-Schürmann-Schule hat bisher von einem Antrag auf Teilnahme am Schulobst-programm abgesehen. Warum?

 

Wir sind der Auffassung, dass sich vor allem die Eltern um eine ausgewogene Ernährung ihrer Kinder bemühen müssen; von dieser Verantwortung können und wollen wir die Eltern nicht befreien. Unsere Aufgabe als Schule sehen wir insbesondere darin, bei Schülerinnen, Schülern und Eltern die Notwendigkeit gesunder Ernährung bewusst zu machen. Die Kindertagesstätten unserer > Kooperationspartner leisten hier wertvolle vorschulische Aufbauarbeit.

Unsere ernährungspädagogische Aufklärung (innerhalb des Unterrichts, an außerschulischen Lernorten, in der Offenen Ganztagsschule und bei Informations- veranstaltungen für Eltern) hat bereits dazu geführt, dass z. B. immer mehr Kinder gesunde Pausenverpflegung in die Schule mitbringen. Hierfür danken wir den Eltern.

Zum Thema "Ernährung" im weiteren Sinne gehören auch der Umgang mit Nahrungsmitteln, das Wissen um Esskultur und gemeinsame Mahlzeiten - in unserer

> Offenen Ganztagsschule findet diese Ernährungsbildung ihre praktische Anwendung.

(02.03.2011)